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Grammatik: Der Gebrauch des Genitivs



Text/Fotos: Redaktion SPRACHE KOMPAKT
In der deutschen Sprache werden Nomen zur Anzeige ihrer syntaktischen Rolle im Satz dekliniert. Es wird dabei zwischen vier Fällen unterschieden: Dem Nominativ (wer oder was?), dem Akkusativ (wen oder was?), dem Dativ (wem?) und dem Genitiv (wessen?).
Maria gibt ihm Elenas Buch zu lesen.
Im Beispielsatz oben sind alle Fälle vetreten. Der Nominativ benennt das Subjekt des Satzes, in diesem Fall "Maria". Der Dativ bezeichnet das indirekte Objekt "ihm" und der Akkusativ das direkte Objekt "Elenas Buch", wobei "Elenas Buch" zugleich ein klassisches Genitivkonstrukt zur Bezeichnung der Herkunft oder des Besitzers ist. So deutlich wie hier gibt sich der Genetiv jedoch nicht immer zu erkennen, denn hinsichtlich unterschiedlicher grammatischer und semantischer Aufgaben, kann er noch in einigen anderen Konstrukten auftauchen.
eiligen Schrittes verschwinden
die Vereidigung des Präsidenten
der jüngste der Brüder
ein Freund großer Worte
die Reform der Rechtschreibung
Genitiv nach Präpositionen
Es ist aber vor allem der Genitiv nach bestimmten Präpositionen, den korrekt zu setzen vielen Sprechern Schwierigkeiten bereitet.
angesichts des großen Andrangs
aufgrund schlechter Sichtverhältnisse
dank seines sicheren Auftretens
einschließlich seiner Rücklagen
infolge des Wirbelsturms
innerhalb / außerhalb des verkehrsberuhigten Bereichs
kraft seiner Autorität
laut seiner Aussage
mittels guter Beziehungen
seitens des Sozialamts
statt des Kuchens kannst du auch Torte bringen
trotz des starken Windes
unweit des kleinen Gartens
während des Unterrichts
wegen heftigen Regens
einer Meldung zufolge
Ersatz-Dativ
Gelegentlich ersetzt der Dativ den Genitiv und zwar dann, wenn entweder ein doppelter Genitiv vermieden werden soll oder wenn im Fall des Plurals der Genitiv als solcher nicht zu erkennen ist oder aber, wenn die Präposition vor einem "unbekleideten" Nomen steht. Damit ist ein Nomen gemeint, das weder Artikel noch Attribut mit sich führt (vgl. "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod").
laut dem Bericht des Ministers (statt: laut des Berichts des Ministers)
aufgrund von Prognosen
einschließlich Porto
infolge von Börsenturbulenzen
laut Anweisung
trotz Glatteis
wegen Umbau geschlossen
Umgangssprachliche Ersetzungen
Stilistisch sauber wird der Genitiv durch so genannte Flexionsmorpheme gekennzeichnet, das heißt durch Beugung des Nomens, das meist durch den entsprechenden Artikel angeführt wird. "der Tag des Ausflugs". Vielen Sprechern scheint die klassische Bildung des Genitivs allerdings zu sperrig, weswegen man in der Umgangssprache häufig statt dessen Präpositionalkonstrukte oder den Dativ findet.
das Haus von meinem Vater (besser: das Haus meines Vaters)
wegen dem großen Andrang (besser: wegen des großen Andrangs)
die Vereidigung von Präsident Roosevelt (besser: die Vereidigung Präsident Roosevelts)
die Renovierung von unserem Haus (besser: die Renovierung unseres Hauses)
Mittlerweile sind die Ersatzkonstruktionen so weit verbreitet, dass die korrekte Bildung des Genitivs vielerorts fast schon antiquiert oder gestelzt wirkt. Doch gerade in der Schriftsprache schafft die Flexion des Artikels, des Attributs und des Nomens beim Genitiv sichtbare Sinnzusammenhänge, die das Lesen und Verstehen von Texten erleichtert.
Stichwörter: Genitiv richtig benutzen, wann muss man Genitiv und wann den Dativ gebrauchen, wessen, Regeln für den Genitiv und den Dativ in der deutschen Grammatik, verständlich erklären
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